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Verstopfungsursachen

  1. Ist Verstopfung eine Zivilisationskrankheit?
  2. Was tun, wenn es mit der Verdauung nicht klappt?

In den meisten Fällen ist eine Verstopfung "nur" eine funktionelle Störung - bei der der Darm im Prinzip gesund ist, aber eben nicht optimal arbeitet - und nicht Zeichen einer ernsthaften organischen Erkrankung. Dennoch beeinträchtigt ein träger Darm unser Wohlbefinden ganz erheblich. Gut, dass es sanfte und trotzdem wirksame Hilfe gibt.

1. Was genau ist eine Verstopfung?

Etwa jeder vierte Erwachsene leidet bei uns an einer Verstopfung. - Aber was ist das überhaupt, eine Verstopfung?

Die Vorstellungen darüber sind sehr unterschiedlich, denn jeder beurteilt dies nach seinen Stuhlgewohnheiten. Groß sind die individuellen Unterschiede: Während manche Menschen nur einmal in drei Tagen eine Stuhlentleerung haben und dies als normal empfinden, suchen andere regelmäßig zweimal täglich die Toilette auf. In beiden Fällen ist die Verdauung völlig in Ordnung.

Eine Verstopfung oder Obstipation hat tatsächlich nur derjenige, der seltener als einmal in drei Tagen das "stille Örtchen" aufsucht. Dabei ist der Stuhl meist hart und die Menge gering. Oft gelingt die Entleerung nur durch heftiges Pressen und unter Schmerzen. Häufig kommt noch das Gefühl einer unvollständigen Entleerung dazu.

Funktioniert die Verdauung nicht richtig, leidet der ganze Mensch darunter. Denn ein dicker, voller und aufgetriebener Bauch schränkt unser Wohlbefinden empfindlich ein. Dazu kommt, dass eine Verstopfung auch die Entwicklung von Hämorrhoiden - krampfaderähnlich erweiterten Blutgefäßen am Darmausgang, die u. U. erhebliche Beschwerden bereiten - begünstigen kann.

Eine Verstopfung kann sich vorübergehend in bestimmten Situationen - z.B. auf Reisen oder in besonders hektischen Zeiten - innerhalb von Stunden, wenigen Tagen oder Wochen entwickeln. In diesem Fall liegt eine akute Obstipation (Verstopfung) vor. Besteht die Verstopfung länger als drei Monate, sprechen Ärzte von einer chronischen Obstipation.

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2. Ist Verstopfung eine Zivilisationskrankheit?

Ernsthafte Erkrankungen, wie etwa Darmerkrankungen oder Schilddrüsenfunktionsstörungen, kommen zum Glück nur selten als Ursache für eine Verstopfung in Frage. In solchen Fällen ist selbstverständlich eine ärztliche Abklärung und Behandlung notwendig. Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass ein Medikament Ihre Verdauungsprobleme verursacht. Denn eine Reihe von Arzneimitteln kann zu Obstipation führen, beispielsweise:

  • Amitriptylin
  • Antazida (mit Aluminium oder Kalzium)
  • Anticholinergika
  • Trizyklische Antidepressiva
  • Nicht-steroidale Entzündungshemmer
  • Bariumsulfat
  • Cholestyramin
  • Clonidin
  • Colestipol
  • Disopyramid
  • Diuretika
  • Eisen
  • Kalziumantagonisten
  • Opioide
  • Phenothiazine
  • Phenytoin
  • Propanthelin
  • Scopolamin
  • Sucralfat
  • Sympathomimetika
  • Vincristin
  • Wismuth  

In den meisten Fällen ist jedoch unsere moderne Lebensweise die Ursache einer Verstopfung: Unserer Nahrung fehlen häufig die für einen regelmäßigen Stuhlgang so wichtigen Ballaststoffe, weil wir lieber zu Weißbrot, Fleisch und Pudding greifen, anstatt Vollkornbrot, Rohkost und Obst zu wählen. Auch trinken wir zu wenig - viel weniger als die empfohlenen zwei bis drei Liter pro Tag. Unser Darm quittiert diese Ernährungsfehler mit einer zu geringen und harten Stuhlmenge. 

Ein weiterer Schwachpunkt unseres modernen Lebensstils ist die mangelnde Bewegung: Wir sitzen fast den ganzen Tag - am Schreibtisch, im Auto und vor dem Fernseher. Anstatt Treppen zu steigen, nehmen wir den Aufzug. Und leider setzen wir unseren guten Vorsatz, für mehr Sport zu sorgen, nur selten in die Tat um. Kein Wunder also, dass auch unser Darm träger wird.

Ein weiterer Faktor kommt hinzu: die Zeitnot. Morgens frühstücken wir hastig oder gar nicht. Erst recht nehmen wir uns keine Zeit mehr für eine Toilettensitzung. Meldet sich der Darm, wird der Stuhlgang unterdrückt. Die Folge ist Verstopfung.

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3. Wie funktioniert die Verdauung?


Unser Körper braucht vielerlei Nährstoffe, die er sich mit Hilfe von Enzymen aus der Nahrung holt. Die Verdauung beginnt bereits im Mund, während wir die Speisen kauen: Ein im Speichel enthaltenes Enzym spaltet Kohlenhydrate (Stärke, Zucker) in ihre Bausteine auf. Über die Speiseröhre gelangt dann der Speisebrei in den Magen, wo die Eiweißverdauung eingeleitet wird. Im Dünndarm werden Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate schließlich in ihre Grundbausteine zerlegt und über den Blutweg den einzelnen Organen zugeführt.

Was der Körper nicht verwerten kann, gelangt in den Dickdarm. Hier können einzelne unverdaute Nahrungsbestandteile noch von Bakterien, die den Darm normalerweise besiedeln und als natürliche Darmflora bezeichnet werden, abgebaut und aufgenommen werden. Nach Salz- und Wasserentzug wird aus dem verbleibenden Rest der Stuhl geformt und ausgeschieden.

Die Art der Nahrung spielt beim Verdauungsvorgang eine wichtige Rolle. Wer viel faser- bzw. ballaststoffreiche Kost isst, wird mit der Darmtätigkeit weniger Probleme haben. Ballaststoffe stammen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie sind für den Menschen unverdaulich und erhöhen das Stuhlvolumen, halten Wasser fest und regen die Darmtätigkeit an. Der Stuhl bleibt weich und geschmeidig und ermöglicht eine problemlose Entleerung.

Wir sollten täglich mindestens 30 g Ballaststoffe zu uns nehmen, also reichlich Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte essen. Damit Ballaststoffe ihre günstige Wirkung im Darm entfalten können, ist es wichtig, dass wir täglich zwei Liter oder mehr trinken.

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4. Was tun, wenn es mit der Verdauung nicht klappt?

Abführen...

Um bei einer Verstopfung rasch die gewünschte Erleichterung zu bekommen, ist für viele der Griff zum drastischen Abführmittel eine bequeme Lösung. Doch Vorsicht! Gerade pflanzliche Abführmittel, die als "natürlich" bezeichnet werden, schaden oft mehr als sie nützen. Ihre Wirkung ist so radikal, dass sie sehr oft zu krampf- und durchfallartigen Darmentleerungen führen. Außerdem können diese Mittel auch die Darmschleimhaut schädigen. Obwohl die drastischen Abführmittel kurzfristig zum Erfolg führen, bringen sie die normale, geregelte Verdauung nicht wieder in Gang.

So müssen die Mittel immer wieder eingenommen werden, häufig in immer höherer Dosierung. Folgen sind nicht selten eine Abführmittel-Abhängigkeit und Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt.

Deshalb: Nicht gleich zu drastischen Abführmitteln greifen!

...oder die Verdauung aktivieren?

Damit es mit der Verdauung wieder klappt, hilft Bifiteral®  auf sanfte und sichere Weise.

Bifiteral® enthält als Wirkstoff den speziellen Zucker Lactulose, der zwar aus Milch gewonnen wird, jedoch nicht mit dem Milchzucker Lactose zu verwechseln ist!

Lactulose kann vom menschlichen Körper nicht verwertet werden und ist daher auch für Diabetiker geeignet. Im Gegensatz zu Milchzucker (Lactose) verursacht Lactulose keine Hungergefühle und macht nicht dick.

Bifiteral® steht in Form von Sirup oder Pulver zur Verfügung. Nach der Einnahme passiert Bifiteral® unverdaut den Magen und Dünndarm und gelangt schließlich zum Dickdarm, dem Ort, an dem es wirken soll. Hier wird es von den natürlich vorkommenden Darmbakterien in Bruchstücke gespalten. Diese Bruchstücke halten - ähnlich wie Ballaststoffe - das Wasser im Dickdarm zurück und machen den Stuhl weich und voluminös. Der Darm ist gut gefüllt, was den Transport seines Inhalts beschleunigt. So wird die Stuhlentleerung wieder in Gang gebracht. Die abführende Wirkung von Bifiteral® tritt etwa zwei bis zehn Stunden nach der Einnahme ein.

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5. Bifiteral® - optimal für die Verdauung?

Unser Dickdarm ist von einer Vielfalt an Bakterien besiedelt, die man als natürliche Darmflora bezeichnet. Diese Keime sind für die Verdauung und für die Gesundheit insgesamt von großer Bedeutung.

Wenn wir uns unausgewogen ernähren oder wenn der Stuhl bei Verstopfung sehr lange im Darm zurückgehalten wird, können sich Krankheitserreger - z.B. unerwünschte Bakterien oder Pilze - im Darm ausbreiten und die natürliche und nützliche Darmflora zurückdrängen.

Um schnell wieder das natürliche Gleichgewicht herzustellen, reicht eine ballaststoffreiche Mischkost nicht aus. Hier hilft Bifiteral®. Denn das Präparat ist für die nützlichen Darmbakterien ein idealer Nährstoff. Durch Bifiteral® vermehren sie sich rasch und können so wieder bei der Verdauung helfen. Allmählich normalisiert sich die Bakterienbesiedelung, bis schließlich die gesundheitserhaltende Darmflora wiederhergestellt ist. Bifiteral® ist also mehr als nur ein Abführmittel.

Wenn die "guten" Darmbakterien an Zahl zunehmen und die Verdauung wieder in Gang kommt, können vermehrt Blähungen auftreten. War die Darmflora stark vorgeschädigt, muss man mit stärkeren Blähungen rechnen. Auf jeden Fall sind sie nur vorübergehend und ein gutes Zeichen dafür, dass Bifiteral® wirkt und dass sich das natürliche Gleichgewicht wieder einstellt.

Eine gut funktionierende Darmflora aktiviert nicht nur das Verdauungssystem, sie stärkt auch die Immunabwehr und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit insgesamt aus.

Bifiteral® macht weder abhängig noch verursacht es Darmreizungen. Es wirkt so schonend, dass selbst Schwangere, stillende Mütter und Kinder Bifiteral® einnehmen dürfen. Die abführende Wirkung von Bifiteral® tritt in der Regel bereits nach zwei bis zehn Stunden ein.

Im Einzelfall kann es auch schon mal drei Tage bis zur ersten Stuhlentleerung dauern. Der Erfolg von Bifiteral® kann etwas auf sich warten lassen, wenn über eine lange Zeit Abführmittel eingenommen wurden und noch werden, die sich nicht für die Daueranwendung eignen. Hier empfiehlt es sich, die gewohnten Abführmittel schrittweise zu reduzieren und gleichzeitig die Bifiteral®-Dosis zu erhöhen. Der Umstellungsprozess des Körpers kann sich dabei über mehrere Wochen hinziehen.

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6. Was hilft zusätzlich?

Schon kleine Umstellungen Ihrer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten können wesentlich zur Aktivierung Ihrer Verdauung beitragen:

Essen Sie abwechslungs- und ballaststoffreich

Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, frisches Obst, Salat und Gemüse sind gute Faserlieferanten und enthalten auch reichlich wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Ersetzen Sie Ihr helles Frühstücksbrötchen durch Vollkornbrot oder ein herzhaftes Müsli. Wie wäre es mit einem Rohkostteller vor Ihrer Hauptmahlzeit? Mit Vollkornnudeln und Naturreis tun Sie sich etwas sehr Gutes und ein frischer Obstsalat schmeckt als Nachtisch mindestens so köstlich wie der übliche Pudding. Wenn Sie unsere Rezepte nachkochen, werden Sie feststellen, dass ballaststoffreiche Ernährung nicht nur "gesund" ist, sondern lecker, kreativ und pfiffig.

Trinken Sie reichlich

Zwei Liter pro Tag sollten es mindestens sein. Gönnen Sie sich noch vor dem Frühstück ein Glas frisch gepressten Fruchtsaft und trinken Sie zu jeder Mahlzeit zwei große Gläser Mineralwasser. Zusätzlich zum gewohnten Kaffee oder Schwarztee sollten Sie Kräutertees, verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte und Mineralwasser bereithalten. Ob Sie genügend trinken, können Sie an der Farbe Ihres Urins ablesen: Er sollte nicht dunkler als Weißwein sein.        

Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag 

Sport und körperliche Aktivität trägt dazu bei, einen trägen Darm in Schwung zu bringen. Dabei müssen Sie nicht zum Hochleistungssportler werden. Überlegen Sie, wie Sie regelmäßige Bewegung in Ihren Alltag einbauen können: Vielleicht können Sie ins Büro oder zum Einkaufen radeln? Oder Sie erledigen kleine Besorgungen zu Fuß. Verzichten Sie auf den Lift und entscheiden Sie sich fürs Treppensteigen und packen Sie zu Hause alle Fernbedienungen weg! Auch solche einfachen Alltagsaktivitäten fördern die Darmbewegungen.

Beachten Sie die Signale Ihres Darms

Nehmen Sie sich Zeit - gerade morgens nach dem Frühstück. Unterdrücken Sie nicht den Stuhlgang, wenn Ihr Darm sich meldet. Folgen Sie dem Signal und suchen Sie umgehend die Toilette auf. Auf Nichtbeachtung reagiert Ihr Darm nämlich mit Unbeweglichkeit und Nichtentleerung.

Gönnen Sie sich Entspannung

Sehr günstig ist es, wenn Sie eine Entspannungsmethode wie autogenes Training oder Yoga erlernen oder wenn Sie im hektischen Alltag zumindest regelmäßige kurze Entspannungspausen einhalten. Damit gönnen Sie auch Ihrem Darm eine Ruhepause: Er kann sich entkrampfen und nimmt danach seine Arbeit umso effektiver wieder auf. 

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. 

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